
Danke. Ihr habt ein Zeichen für das Platzertal gesetzt.
660 Meter Menschenkette. Hunderte Tirolerinnen und Tiroler trafen sich am 11. Juni 2026 in Innsbruck mit dem Ziel das größte unberührte Hochmoor Österreichs zu schützen, bevor es für immer verschwindet. Die Energiewende in Tirol kann auch ohne die Zerstörung des Platzertals gelingen.

Das Platzertal bleibt
Dieses spektakuläre Foto vom Beginn der Veranstaltung verdankt die INITIATIVE RETTET DAS PLATZERTAL dem Fotografen Oswald Kollreider, der sich spontan entschied auf den Innsbrucker Stadtturm zu steigen. Dieses Foto dokumentiert eindrucksvoll das große Banner mit dem Schriftzug „Platzertal bleibt!“ vor dem Goldenen Dachl in der Innsbrucker Altstadt. Wenig später sollte der Kreativprotest auf mehrere hundert Teilnehmer:innen anwachsen, die die Veranstaltung „660 Meter Menschenkette gegen 660 Meter Staudamm“ eindrucksvoll Wirklichkeit werden ließen. Dem Fotografen haben die leeren Wasserspeier auf dem Turm besonders gefallen, weil sie auf die zukünftige mögliche Wasserknappheit für ein Pumpspeicherkraftwerk hinweisen.
Foto-Credit:
© Oswald Kollreider – kollreider.eu
11. Juni 2026 · Innsbruck
660 Meter Menschenkette gegen 660 Meter Staudamm
Hunderte Tirolerinnen und Tiroler bildeten am 11. Juni 2026 eine 660 Meter lange Menschenkette vom Goldenen Dachl bis zur Triumphpforte. Dies entspricht exakt der Breite des geplanten Staudamms. Die Botschaft dieses Kreativprotests lautet: Stromgewinnung ist ohne Talverlust möglich. Das Platzteral darf nicht hinter einer Staumauer versinken.




















